|
|
|
Wir wollen Ihnen ausführliche Informationen zum Bau der geplanten Autobahn A
33, Hier die "Kleinen Anfrage" des Abgeordneten Johannes Remmel im Landtag NRW über die Internetadresse des Landtages: http://www.landtag.nrw.de
Verein zur Förderung der Umwelt –und Lebensqualität in Steinhagen e.V.Stellungnahme zum „Thema des Tages“ - Westfalenblatt vom 12.05.2005Bund billigt Rußfilterförderung Wieder einmal und wie so oft in den letzten Jahren wird vom Gesetzgeber an den Symptomen eines Problems herumexperimentiert, aber die Ursachen werden nicht behoben! Da die “ EU-Richtlinien “ nun endlich einen Grenzwert für Feinstäube festgelegt haben, ist der Deutsche Bundestag in Handlungszwang geraten, denn dieser Grenzwert wird in vielen Städten unserer Republik zum Teil erheblich überschritten. Dabei hat selbst die Weltgesundheitsorganisation –WHO festgestellt, dass der Grenzwert von 50 μg/cbm im Tagesmittel und 40 μg/cbm im Jahresmittel noch viel zu hoch ist. Dieser Grenzwert sagt demnach aus, dass 41 μg/cbm Feinstäube gesundheitsschädlich sind, dass aber 40 μg/cbm Feinstäube nicht gesundheitsschädlich sind. In der Schweiz liegt der Grenzwert für Feinstäube halb so hoch wie bei uns. Heißt das, dass die Bürger in den EU-Ländern resistenter gegen Feinstäube und Krankheiten sind als die Schweizer? Oder sind die EU-Bürger im Gesundheitsaspekt Menschen 2. Klasse? Die statistische Todesrate durch Feinstäube liegt in Deutschland bei mindestens 80.000 Toten pro Jahr ( man spricht von einer Dunkelziffer von weit mehr als 100.000 Toten ). Hinzu kommen hunderttausende von Atemwegs- und Kreislauferkrankungen, die durch Feinstäube verursacht werden Tendenz steigend. Durch die Osterweiterung der EU kommen weitere LKW, die mit Diesel betrieben werden, hinzu. Diese LKW haben keine Partikelfilter und werden wohl auch in Zukunft keine haben. Die Feinstaubwerte werden also nicht gesenkt, sondern sie erhöhen sich. Die Politik hat mal wieder einen Kniefall vor der Autoindustrie gemacht und versucht durch Schönfärberei das Feinstaubproblem zu lösen. Anstatt den öffentlichen Verkehr zu fördern, werden an die Autoindustrie Zugeständnisse gemacht und mit Steuergeldern Rußfilter für Dieselfahrzeuge finanziert. Der Steuerzahler – also wir Bürger – finanziert so die Sicherung der Gewinne der Autoindustrie. Der umweltschonende öffentliche Verkehr (Bahn, Busse) bleibt auf der Strecke. Die Großkonzerne gestalten unsere Politik, unsere politisch gewählten Volksvertreter lassen sich wie Marionetten von ihnen vorführen. Verein zur Förderung der Umwelt –und Lebensqualität Steinhagen e.V. Der Vorstand |
|
Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an:
ghochmann@web.de
|